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Hartherzige Ostschweizer Bürokraten: Sterbender Vater darf nicht zu seinen Kindern

Bis zu seinem letzten Atemzug kämpfte ein Ostschweizer Vater für den Kontakt zu seinen Kindern. Er starb mit ihren Namen auf den Lippen.

Larissa (4) und Florian (8) haben keinen guten Start ins Leben erwischt. Nach der Trennung ihrer Eltern will die Mutter ihnen keinen Kontakt zum Vater mehr gewährten. Unterstützung findet sie dafür beim Staatsapparat. Sie versuchen, den Vater aus ihrem Leben fernzuhalten.

Markus Rechsteiner kämpft für sein Menschenrecht, Vater sein zu dürfen. Er kämpft auch für das Recht aller Kinder auf eine Beziehung zu beiden Eltern.

Doch er hat nicht nur den Staat zum Feind, sondern auch seine Gesundheit: Rechsteiner leidet an Krebs. Obwohl sich abzeichnet, dass er nicht mehr lange zu leben hat, bleibt der Ostschweizer Justizapparat hartherzig. Die Behörden, die über Rechsteiners tödliche Krankheit Bescheid wissen, sehen keinen Anlass zu einer Änderung ihres Verhaltens. Sie verhindern, dass seine Kinder die letzten Tage ihres Vaters mit ihm verbringen können.

Nun werden Larissa und Florian ihren Vater nie wieder sehen. Er wird sie nie wieder in seine Arme nehmen, ihnen über die Haare streichen. Markus Rechsteiner, ist vor knapp drei Wochen im Alter von 45 Jahren an Krebs gestorben.

 

Todesanzeige VoS