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11 Jahre Kinder allein erzogen - Richter wirft Vater innert 3 Wochen auf die Strasse

Im Tessin hat ein Richter ein weiteres Skandalurteil gefällt, das die gesamte Argumentation der links-feministischen Seilschaften und des Bundesgerichts Lügen straft. Für diese Leute sind bei einer Scheidung die Kinder die Trophäe desjenigen Elternteils, der sich hauptsächlich um die Kinder kümmert. Natürlich nur, wenn es sich bei diesem Elternteil um die Mutter handelt.

Dies bestätigt das Urteil des Luganeser Richters Matteo Pedrotti von Anfang Mai. Wie die Tessiner Väterorganisation 'Movimento Papageno' auf ihrer Website schreibt, hatte ein heute 51-jähriger Vater seine Kinder im Alter von 15, 11 und 8 Jahren 11 Jahre lang zuhause betreut. Zuständig für das Familieneinkommen war die Mutter. Nun hat diese die Scheidung verlangt und erhalten und die Kinder gleich dazu. Richter Pedrotti gibt dem Vater gerade einmal dreieinhalb Wochen, um den Wohnort seiner Familie zu verlassen.

Pedrottis Urteil strotzt geradezu vor Zynismus: Er schreibt:  "den Interessen der Eltern gilt es diejenigen der Kinder voranzustellen, die mit diesem Entscheid geschützt werden sollen." Nach Pedrottis Ansicht entspricht die 11-jährige alleinige Betreuung durch den Vater also nicht dem Kindeswohl. Er liegt damit durchaus auf der Linie des Bundesgerichtes, das als wichtigstes Kriterium der Kinderzuteilung in Scheidungsfällen von der Hauptbetreuung durch den entsprechenden Elternteil abhängig macht - solange es sich dabei um die Mutter handelt. Väter, die ihre Kinder hauptsächlich betreut haben, haben auch vor Bundesgericht das Nachsehen.

Väter wie in unserem Tessiner Beispiel haben da das Nachsehen. Die beauftragte psychologische Gutachterin, die Psychotherapeutin Maria Grazia Forni, sieht die Sache sportlich und schreibt: "Als persönlicher Kommentar: Es ist gut möglich, dass die Konkretisierung der Trennung unter traditionellen Umständen, also mit dem Auszug des Ehemannes, einen schwierigen Übergang für diesen darstellen mag. Da er in Bezug auf seine berufliche und übrige Aktivität nicht so stark sozial integriert ist, könnte er sich einer relativ neuen Dimension von Einsamkeit gegenüber finden, wie auch mit der Notwendigkeit, sich auf mehreren Ebenen neu orientieren zu müssen. Dieser Übergang kann jedoch auch eine Gelegenheit darstellen; eine Herausforderung, die ihm neue Anregungen verschafft."

Doch nochmals zurück zu Richter Pedrotti und seinem Sinn für Gerechtigkeit: In seinem Urteil verfügt er ebenfalls, dass der betroffene Vater "nach einer vernünftigen Anpassungszeit" von 3 Monaten eine neue Stelle zu finden habe - dies nachdem er 11 Jahre nicht gearbeitet hat. Nach Ablauf dieser Frist hat er der Mutter Alimente in der Höhe von CHF 1'200 zu bezahlen und darf sich mit dem Existenzminimum von monatlich CHF 2'633 begnügen. Davon muss er noch Steuern, Arzt- und Zahnarztkosten und nicht zuletzt die Kosten für die Besuchszeit seiner 3 Töchter berappen.

Wie glücklich kann mann sich schätzen, Vater in der Schweiz zu sein!