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"Kinderschützer" unterdrücken Wahrheit über Menschenrechtsverletzungen

Das 'Netzwerk Kinderrechte' hat am 22.6.09 an einer Pressekonferenz seinen Bericht zur Umsetzung der Kinderrechte in der Schweiz vorgestellt. Mit keinem Wort erwähnt wird die zahlenmässig bedeutsamste Verletzung der UN-Kinderkonvention: Die systematische Ausmerzung von Vätern aus dem Leben ihrer Kinder.

Das Netzwerk Kinderrechte besteht aus einer Anzahl von NGOs, die sich angeblich für die Rechte von Kindern einsetzen. Dazu gehören u.a. UNICEF Schweiz, Pro Juventute und Kinderschutz Schweiz. Dieses Netzwerk hat nun zuhanden des UN-Unterausschusses der Vereinten Nationen einen Bericht zum Stand der Umsetzung der UN-Konvention zu den Rechten des Kindes (UN-KRK) veröffentlicht. Darin wird allerlei angebliches Fehlverhalten der Schweiz aufgelistet; so sei die Schweiz zu Kindern von Asylanten nicht besonders nett und natürlich wird einmal mehr die alte Leier von den ach so armen Alleinerziehenden vorgetragen.

Kein einziges Wort findet sich hingegen zu der drastischsten Verletzung der UN-KRK durch die Schweiz. Obwohl die UN-KRK in der Schweiz Gesetzeskraft hat, wird im zentralen Bereich des Familienrechtes auf allen Ebenen des Staates systematisch und massiv dagegen verstossen. So besagt beispielsweise der Artikel 7 Abs. 1 der UN-KRK:

Das Kind ist unverzüglich nach seiner Geburt in ein Register einzutragen und hat das Recht auf einen Name von Geburt an, das Recht, eine Staatsangehörigkeit zu erwerben, und soweit möglich das Recht, seine Eltern zu kennen und von ihnen betreut zu werden.

Im Artikel 18 Abs. 1 steht ausdrücklich: Die Vertragsstaaten bemühen sich nach besten Kräften, die Anerkennung des Grundsatzes sicherzustellen, dass beide Elternteile gemeinsam für die Erziehung und Entwicklung des Kindes verantwortlich sind. 

Davon sind wir in der Schweiz - auch mit der geplanten Reform des Sorgerechtes - noch meilenweit entfernt. Darüber findet sich jedoch im erwähnten Bericht zur Einhaltung der UN-KRK in der Schweiz kein Wort. Dies ist auch nicht verwunderlich, wenn man die Positionen der treibenden Kräfte in diesem Netzwerk in Bezug auf die Rolle beider Eltern bei der Kindererziehung betrachtet. Es ist kein Geheimnis, dass gerade die genannten Organisationen keinerlei Interesse an einer Änderung des Status quo in der Sorgerechtsfrage haben. So hat die Geschäftsführerin von UNICEF Schweiz bereits vor zwei Jahren verkündet, die Kinderechte in der Schweiz seien mehr oder weniger umgesetzt. mannschafft hat ihr damals in einem offenen Brief klar widersprochen. Für die Stiftung Kinderschutz Schweiz mit der bekennenden Väterhasserin Jacqueline Fehr an ihrer Spitze ist die (von der UN-KRK geforderte) gemeinsame Elternschaft ein Unding, auf die man sich nur unter grösster Vorsicht (d.h. am besten gar nicht) einlassen sollte, wie aus der Vernehmlassungsantwort zum Gesetzentwurf zur gemeinsamen elterlichen Sorge hervor geht.

Den Vogel abgeschossen hat jedoch Michael Marugg von der Pro Juventute (PJ). Dieser gut verfilzte (pardon), vernetzte Gutmensch, der auch beim Marie-Meierhofer-Institut und humanrights.ch mitmischt, lehnt die gemeinsame Elternschaft in Bausch und Bogen ab, wie aus der PJ-Vernehmlassungsantwort hervorgeht. Stattdessen fordert er die weitere Aufblähung der Scheidungsindustrie und benutzt die Gelegenheit, in diesem Rahmen gleich noch ein Akquisitionsprojekt für staatliche Subventionen unterzubringen.

Angesichts der feministischen Ideologie, der diese - angeblich das Kindeswohl über alles stellenden - Organisationen huldigen, ist die fehlende Erwähnung der massiven und systematischen Verletzung von Kinderrechten in der Schweiz kaum überraschend. Kinderrechte sind augenscheinlich nur so lange gut und erstrebenswert, wie sie nicht im Konflikt mit der eigenen Ideologie stehen; offensichtlich werden sie lediglich als trojanisches Pferd für die Durchsetzung von links-feministischen Glaubensbekenntnissen instrumentalisiert.

Weder UNICEFSchweiz, Pro Juventute oder Kinderschutz Schweiz haben ein Interesse an einer vollständigen Umsetzung der UN-KRK mitsamt der Verwirklichung der gemeinsamen Elternschaft. Damit würde ihnen ein grosser Teil ihrer Klientel wegbrechen - all die Kinder, die durch die Trennung und Scheidung ihrer Eltern traumatisiert werden und damit die Geschäftsgrundlage der genannten Organisationen darstellen. Mit der Beibehaltung des heutigen Zustandes können sie auch weiterhin mit dem Elend unserer Kinder ihr Geld verdienen. Es sägt halt niemand am Ast, auf dem er sitzt.