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"Weltwoche" gibt Tipps für Missbrauchsvorwürfe

Die Strafanzeige wegen sexueller Übergriffe ist eine ungemein effiziente und nicht selten eingesetzte Kampfmassnahme für Frauen in einem Trennungsverfahren. Der Weltwoche-Journalist Alex Baur hat nun ein kleines Brevier zusammen gestellt, mit dem die geneigte Dame in die Schlammschlacht gegen ihren Ex steigen kann.

Der Missbrauch mit dem Missbrauch ist eines der infamsten Unterstellungen, die einem während einer Trennungsauseinandersetzung widerfahren können. Nicht wenige Männer, die zu mannschafft kommen, werden mit dem Vorwurf konfrontiert, das eigene Kind missbraucht zu haben. Mit dieser Anschuldigung gelingt es Frauen, das Scheidungsverfahren in die von ihnen gewünschten Bahnen zu lenken und häufig auch, das Kind von ihrem Vater zu entfremden. Wir sind an dieser Stelle bereits darauf eingegangen.

Nun hat der Weltwoche-Journalist Alex Baur dieses Thema aufgenommen. Ihm und seinen Enthüllungen zu den Zuständen im Sozialdepartement der Stadt Zürich ist es hauptsächlich zu verdanken, dass die verantwortliche Stadträtin Monika Stocker ihren Hut nehmen musste. Allerdings hat sich seither im Sozialdepartement nichts Wesentliches geändert.

Baur gibt den interessierten Frauen in seinem Artikel nun gute Ratschläge für den möglichst effizienten Einsatz des Missbrauchsvorwurfs. So gilt es einige wichtige Details zu beachten, denn das ganze Prozedere ist ja nicht Selbstzweck, sondern ein Mittel zum Endsieg über den Ex. Auf der Stecke bleiben jedoch nicht nur Anstand, Rechtstaatlichkeit und der Ruf des Betroffenen, sondern in erster Linie das Wohlergehen der betroffenen Kinder. Darüber hätte man in Baurs Artikel auch noch gerne das eine oder andere Wort gelesen.

Weltwoche-Artikel