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Coop: Häusliche Gewalt gegen Männer ist lustig

In einem Werbespot für die Coop-Bau- und Hobbymärkte geht es gewaltig zur Sache. Der Spot zeigt einmal mehr, dass Gewalt gegen Männer nicht nur erlaubt, sondern sogar lustig ist. Der zweitgrösste Detailhändler der Schweiz trägt so nicht nur zur sexistischen Banalisierung der Gewalt gegen Männer bei, sondern legitimiert diese als Mittel der weiblichen Kommunikation in der Partnerschaft.

Der Spot wird gegenwärtig in den Schweizer Fenstern von deutschen Privatfernseh-Sendern ausgestrahlt. Er wurde offenbar zum ersten Mal vor 3 Jahren zum ersten Mal gezeigt. Er zeigt eine Frau, die morgens das Haus verlässt. Als sie abends wieder nach Hause zurück kommt, hat ihr (ihr?) Mann eine Überraschung mit Kerzen und überall verstreuten Rosenblütenblättern bereitet. Vor dem Ehebett, auf dem sich der Mann lasziv räkelt, liegt ein aus diesen Blütenblättern geformtes Herz mit Amorpfeil. Doch anstatt von seiner Frau in die Arme genommen zu werden, wie er sich wohl gedacht hat, erhält er eine saftige Ohrfeige. Die letzte Sequenz will uns zeigen, dass die Blütenblätter offenbar aus dem eigenen Garten stammen, was die Dame des Hauses offenbar nicht goutiert hat.

Dieser Spot soll mit seiner gequälten Lustigkeit wohl Kaufbereitschaft in den Coop-Märkten generieren. In Tat und Wahrheit ist er sowohl Ausdruck als auch Legitimation eines sexistischen Weltbildes, wonach Gewalt von Frauen gegen Männer in Ordnung ist. Dementsprechend sind die Beschwerden der üblichen feministischen Xanthippen auch ausgeblieben, die sich sonst regelmässig über echte oder angebliche Diskriminierungen echauffieren. Auch von den staatlich besoldeten Feministen aus den Gleichstellungsbüros oder Fachstellen gegen häusliche Gewalt und wie auch immer diese soziophoben Institutionen auch heissen mögen, war nach unserer Kenntnis kein Mucks gegen diesen Spot zu vernehmen. Dies bestätigt einmal mehr, dass wir mit unseren Steuergeldern die Unterdrückung eines Geschlechtes finanzieren. Das ganze Gezeter um Gleichstellung und Häusliche Gewalt ist nicht mehr als eine schmierige Inszenierung jener, die ihre Plätze an den staatlichen Futtertrögen verteidigen und von dort aus den Geschlechterkampf von oben führen. Es überrascht wenig, dass diese skrupellosen Leute nicht davor zurückschrecken, auch Kinder für ihren Kampf gegen Männer zu instrumentalisieren.

Bedauerlich und befremdend ist jedoch, dass sich auch ein Unternehmen wie Coop für solche Spiele hergibt. Es ist wenig glaubwürdig, mit aufwändigen Werbemassnahmen sich ein sozial und ökologisch nachhaltiges Image zulegen zu wollen, wenn auf der anderen Seite - bewusst oder nicht - die Gewalt gegen Männer in einem dümmlichen Spot banalisiert oder gar gutgeheissen wird. Die billige Anbiederung bei Frauen als Zielgruppe könnte so auch zum Bumerang werden. Solche Spots sind im Sinne des Wortes ein Schlag ins Gesicht derer, die selbst Frauengewalt erlitten haben und womöglich noch vom feministischen Schurkenstaat vom Opfer zum Täter gestempelt wurden und darob ihre soziale und materielle Existenz und den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben.