,

Auch die FDP ist bei der Familienpolitik in der Realität verankert

Zwar hat die FDP in letzter Zeit wenig zur elterliche Sorge und zum Vernehmlassungsentwurf betreffend die Neuregelung des Unterhalts verlautbaren lassen, aber die letzte verfügbare Stellungnahme zeigt an: auch hier regiert der Realitätssinn.

Eine dezidierte Äusserung der FDP Frauen wie kürzlich von den CVP Frauen getroffen gibt es zu den Themen elterliche Sorge und Unterhaltsrevision nicht. Aber die Vernehmlassungsantwort der FDP lässt erkennen, dass man sich auch hier vom realitätsfernen Geschlechterkampf der SP Frauen distanziert:

"Es hat sich gezeigt, dass die bisherige gesetzliche Regelung zu wenig auf das Wohl des Kindes Rücksicht nimmt und Väter und Mütter ungleich behandelt. Im Falle einer Scheidung kommt es heute meist unweigerlich zu einem Bruch zwischen dem Kind und demjenigen Elternteil, dem das Sorgerecht entzogen wird. Vielfach trifft es dabei den Vater, der auf einen Schlag seine Rolle als Erzieher und als Vertreter des Kindes verliert und damit häufig zum Zahlvater mit Besuchsrecht degradiert wird. Für die harmonische Entwicklung eines Kindes wäre es allerdings wichtig, dass dieses auch nach der Trennung seiner Eltern eine möglichst enge Beziehung sowohl zum Vater als auch zur Mutter unterhalten kann. Aber auch der nach geltendem Recht nicht sorgeberechtigte Elternteil hat ein Anrecht darauf, trotz Trennung eine möglichst enge und gute Beziehung zu seinem Kind aufrecht zu erhalten. So wie das Kind beide Elternteile braucht, haben auch beide Elternteile ein Anrecht auf ihr Kind."

Wir unterstützen nicht eine einzelne Partei und sind parteipolitisch ungebunden, aber wenn jemand einen sachlichen und vernunftbetonten Weg in den Sachthemen, die uns betreffen, geht, dann unterstützen wir das.

Weiterlesen: Vernehmlassungsantwort der FDP.Die Liberalen zur elterlichen Sorge (PDF auf dem FDP Server)