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Die Einführung des gemeinsamen Sorgerechts wird um sechs Monate verschoben

Bundesrätin Simonetta Sommaruga ist dem Antrag der Behörden, die Einführung der neuen Gesetzgebung beim Sorgerecht zu verschieben, teilweise gefolgt und verschiebt das Stichdatum um sechs Monate. Die neue Gesetzgebung tritt am 1. Juli 2014 in Kraft.

Wir bedauern, dass die KOKES (Konferenz der Kantone für Kindes- und Erwachsenenschutz), die den Antrag gestellt hat, keine andere Lösung als die beantragte Verschiebung in Betracht gezogen hat, um ihr befürchtetes Kapazitäts-Problem zu lösen. Wir sind der Überzeugung, dass es auch eine andere Lösung gegeben hätte, welche neben dem Anliegen der Behörden auch die Interessen jener geschiedener Väter - in manchen Fällen auch Mütter - berücksichtigt hätte, welche die gemeinsame Sorge für ihre Kinder beantragen wollten, dies jetzt aber aufgrund der Verschiebung nicht mehr können.

Der Bundesrat hat gleichzeitig auch eine Botschaft zum neuen Unterhaltsrecht herausgegeben. Der «Tages-Anzeiger» hat am Samstag darüber berichtet. GeCoBi, unser Dachverband, hat eine Pressemitteilung herausgegeben.

hier geht's zum online-Artikel im «Tages-Anzeiger» (30. Nov. 2013)

hier geht's zur GeCoBi-Pressemitteilung (29. Nov. 2013)