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Revision des Kindesunterhaltsrechts: Eidgenössische Kommission für Frauenfragen fordert "diskriminierungsfreie" Lösung

Die eidgenössische Kommission für Frauenfragen ist der Ansicht, die geplante Revision des Kindesunterhaltsrechts sei diskriminierend. In Mankofällen, wo der Unterhaltsschuldner bereits auf dem Existenzminimum lebe und demnach nicht zu höheren Zahlungen verpflichtet werden könne, spiele das Wohl der Kinder "plötzlich keine Rolle mehr". Weiter würde Zitat "der Unterhaltsschuldner (gegenwärtig) besser geschützt als eine Person, die etwas kauft oder einen Schaden verursacht. Diese schuldet den Kaufpreis oder Schadenersatz grundsätzlich einmal unabhängig von ihrer Leistunsfähigkeit" Zitatende.

Wir sind bestürzt ob der Einseitigkeit, mit der die Kommission Mankofälle beurteilt und Väter als Verursacher von "Schadensfällen" o.ä. abwertet. Auch wird unterschlagen, dass unterhaltspflichtige Väter den Weg auf's Sozialamt gar nicht gehen können, weil sie als unterstützungspflichtige Personen keinen Anspruch auf Sozialhilfe haben.

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